Abzocke durch Fake-Rechnung für Domains

Warnung vor Betrug
Beispiel E-Mail fü SEO
Abzocker tarnen Angebote als offizielle Rechnungen

Nahe am Betrug

Mit den regulären Benachrichtigungen der Registries zur Verlängerung von .berlin-Domains tauchen wieder einmal als Rechnungen getarnte E-Mails dubioser Anbieter ein. Die Aufmachung grenzt an Betrug. Die Domain in den Vordergund gestellt, als ob es um deren Verlängerung ging, in seriösem Gewand gekleidet handelt es sich in diesem Falle um ein Angebot zur Suchmaschinenoptimierung für Ihre Domains. In anderen Fällen ist es zwar ein legaler, aber sehr unsauberer Versuch, Sie zu einem Providerwechsel zu animieren.

Genau hinsehen

Derartige Anbieter nutzen gerne aus, dass ihre Zielpersonen oft der englischen Sprache nur teilweise mächtig sind, sich im Alltag mit dem Thema „Domains“ nur graduell beschäftigen und somit schnell überfordert sind, wenn entsprechende Domain-Benachrichtigungen im Postfach eintrudeln. Ein schneller Klick, leider nicht auf die Papierkorb-Funktion, und schon ist der Auftrag abgesetzt.

Somit werden dem Betrug Tür und Tor geöffnet, weshalb Sie immer Vorsicht walten lassen und wachsam bleiben sollten. Genaues Hinsehen erspart Ihnen teures Lehrgeld. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie einfach bei uns nach (… oder machen Sie es zu einem Thema in unseren Kundenfragen.)

Auf der sicheren Seite

Anfang März berichteten wir über die sogenannten Expirationwarnings für .Berlin-Domains, welche genau umgekehrt daherkommen. Sie sehen aus wie Spam, sind aber eine wichtige Information für Domain-Inhaber. Sie werden von den Registraren gemäß der ICANN-Richtlinien versendet. In diesem Beitrag können Sie noch einmal nachlesen, welchen genauen Wortlaut diese Meldung haben und was sie im einzelnen bedeuten.

Seriöse Domain-Anbieter wie die BB-ONE.net werden immer Domain-Verträge automatisch verlängern, damit Ihre wertvollen Domains nicht aus Versehen einem Domain-Grabber zum Opfer fallen. Diese versenden Rechnungen zwar per E-Mail, aber immer als PDF-Datei und mit nachvollziehbarer Signatur. Auch Angebote sind jederzeit als solche klar erkennbar und enthalten niemals eine Zahlungsaufforderung. Alles andere mag vielleicht im juristischen Sinne kein Betrug am Kunden sein, kommt diesem jedoch sehr nahe.