WordPress Plugins für Kommunikation: Newsletter Services

Newsletter Services mit MailPoet

Man lernt nie aus. Und schon gar nicht, wenn es um das Content Managment System „WordPress“ geht. Immer wieder entdecken wir spannende neue Plugins, also nützliche Funktionserweiterungen, mit denen Sie richtig zaubern können. Deshalb nehmen wir unsere Serie zum Thema wieder auf und stellen Ihnen drei ausgesuchte Werkzeuge vor. Unser Schwerpunkt dieses Mal: Newsletter Services.

Newsletter Services mit MailPoet

Der Versand von Newslettern ist immer eine heikle Angelegenheit. Einerseits sind Newsletter Services ein gutes Werkzeug für die Kundenbindung, denn gute Newsletter enthalten immer personalisierte, aktuelle Informationen. Andererseits gelten sie auch als nervtötende Spamverursacher. Vor allem, wenn der Werbeanteil Richtung 100% strebt und dagegen der Informationsgehalt gen Null geht. Und das auch noch häufiger, als erhofft.

Komfort auf hohem Niveau

MailPoet schützt Sie weitestgehend davor, aus Versehen als Spammer eingestuft zu werden. Denn die Grundeinstellungen zwingen Sie dazu,

  • einen aussagekräftigen Footer zu verwenden
  • Angaben über Impressum und Datenschutz zu machen
  • das „Unsubscribe“, also das Austragen aus dem Newsletter, korrekt zu handhaben
  • das richtige Versendeverfahren zu wählen

… und vieles andere mehr.

Kommunikation im eigenen Design

Individuelle Newsletter Services mit MailPoet
Schritt für Schritt zum individuellen Newsletter

Sie können verschiedene Abonnenten-Listen verwalten. Diese Funktion benötigen Sie, wenn Sie unterschiedliche Nachrichten an verschiedene Zielgruppen (Kunden, Geschäftspartner, Webseiten-Besucher etc.) versenden wollen. Für die Newsletter-Abonnenten können Sie eine Profilseite freischalten, auf welcher diese selbst entscheiden können, welche Listen für sie relevant sind. Einziges Manko hierbei: Wenn Sie eine komfortablere Seite als die von MailPoet vorgesehene verwenden wollen, müssen Sie programmieren können.

Freie Gestaltung auf vielen Ebenen

Auch die Anmeldeformulare können Sie selbst gestalten. Diese werden einfach über Widgets in die entsprechenden Bereiche bei WordPress eingefügt. Ebenso können Sie in den Grundeinstellungen von MailPoet eigene Bestätigungsnachrichten und Seiten zur Benutzerkommunikation hinterlegen. Allerdings empfehlen wir, zunächst mit den Standard-Vorschlägen von Mailpoet zu arbeiten, bis Sie etwas sicherer im Umgang mit diesem Plugin sind. Investieren Sie lieber Ihre Zeit in den Entwurf einer oder mehrerer Newsletter-Vorlagen.

Newsletter mit MailPoet gestaltenDer schnelle Einstieg

Schnelle Erfolgserlebnisse sind hier garantiert, denn MailPoet hilft Ihnen dabei, Ihre Newsletter optisch ansprechend und gleichzeitig informativ zu gestalten. Sie werden von einem Assistenten Schritt für Schritt durch den Newsletter Service geführt.

Wir empfehlen Ihnen, zunächst eine Testliste mit „freundlichen Nutzern“ zu erstellen, damit Sie probieren können, wie Ihr neuer Newsletterdienst ankommt. Falls Sie noch keine Liste zur Hand haben, nutzen Sie einfach die Liste der „WordPress-Benutzer“.

„Drag&Drop“ macht’s einfach

Am besten fangen Sie mit dem Erstellen einer eigenen Newsletter-Vorlage an. Dazu stehen Ihnen Basis Formatvorlagen mit unterschiedlichen Stilen zur Verfügung. Darunter finden Sie garantiert einen, der Ihrem Corporate Design nahe kommt. Danach passen Sie das Template Ihren Vorstellungen entsprechend an. Auch hier erleichtert Ihnen MailPoet die Arbeit. Denn Sie greifen einfach auf Bausteine zu, wie zum Beispiel Überschriften, Trennlinien, Bilder und alle Ihre WordPress-Beiträge, und bauen Ihren Newsletter mit „Drag&Drop“ zusammen – inklusive der persönlichen Anrede.

Insbesondere die Übernahme von WordPress-Inhalten ist sehr komfortabel gelöst, denn hier werden Überschriften und Teaser von WordPress-Beiträgen automatisch übernommen. Diese können Sie im Newsletter-Modul noch überarbeiten. Doch Sie sollten wissen, dass Ihre Änderungen nicht im Beitrag berücksichtigt werden und umgekehrt Änderungen in Beiträgen nicht automatisch in MailPoet.

Qualitätssicherung beim Newsletter VersandNichts vergessen?

Der Assistent von MailPoet verhindert, dass Sie eine Newsletter-Nachricht ungesehen und ungetestet verschicken. Der letzte Schritt zwingt Sie deshalb dazu, sich noch einmal alle wichtigen Einstellungen genau zu kontrollieren und verschickt automatisch eine Testmail an eine von Ihnen hinterlegte Mailadresse. So können Sie sofort überprüfen, wie Ihr Newsletter wirkt und ob sich noch irgendwo Fehler eingeschlichen haben.

Auswertungen zur QualitätskontrolleQualitätskontrolle inklusive

Natürlich wollen Sie wissen, wie gut Ihre Newsletter Services ankommen. Hierzu wertet MailPoet sowohl den eigentlichen technischen Versand aus, als auch die Aufmerksamkeit, die erzielt wurde. Hierzu können Sie bereits in der kostenlosen Variante des WordPress Plugins kontrollieren, welcher Abonnent wie reagiert hat. Falls Ihr Kunde z. B. behauptet, er hätte die Nachricht nicht bekommen, können Sie dies leicht überprüfen. Sie sehen, wer die Mail geöffnet hat und wann. Und damit Sie den Abonnenten schneller finden, können Sie auf gute Filter und Suchfunktionen zugreifen.

Premium oder kostenlos?

Wie alle Plugins ist auch MailPoet sowohl als kostenfreie als auch als kostenpflichtige Premium Verson zu haben. Wenn Sie weniger als 200o Abonnenten anschreiben wollen und auf ein paar Extras wie zum Beispiel eine individuelle Rückläuferbehandlung oder auf detailliertere Auswertungen verzichten können, dann genügt die „Light-Version“ vollkommen. Falls Sie jedoch viele verschiedene Newsletter Dienste über eine Website betreiben wollen, sollten Sie auf eine der kostenpflichtigen Versionen zurückgreifen. Denn diese schützen Sie gezielter davor, als vermeintlicher „Spammer“ auf schwarzen Listen zu landen. Und sie bieten noch mehr individuelle Einstellungen für mehr Abonnenten-Services.

Mehr Informationen zu den kostenpflichtigen MailPoet Lizenzen finden Sie hier …

Hintergründe

Unser letzter Beitrag über Newsletter Services ist schon eine Weile her. Deshalb bringen wir ihn gerne noch einmal in Erinnerung. Denn hier ging es darum, warum Sie für größere E-Mailverteiler NICHT Ihren Mailclient verwenden sollten. Also gleich noch einmal nachlesen …