Best Practice: Sprachanpassung von WordPress-Websites

Lokalisierung von Wordpress Websites und Anwendungen

Nützliche Tipps zur „Lokalisierung“

Nein, das ist keine Modeerscheinung aus der Szene der hippen Web-Agenturen. „Lokalisierung“ ist von jeher für jeden professionellen Internetauftritt ein MUSS. Dabei geht es nämlich um die regional-sprachliche Anpassung von Webseiten und Webanwendungen. Also genau genommen um die Sprachverständnisgewohnheiten einer geografischen Region. Und das ist mehr als nur Übersetzen. Aber wozu brauchen Sie das? Ganz einfach, wenn Sie Ihre Onlinegäste sprachlich gut erreichen wollen, dann müssen Sie diese in ihrer eigenen Sprache auch konkret und entsprechend anreden.

Praktische Anwendungsfälle für Lokalisierung

Es ist oft ärgerlich, dass viele spannende Anwendungen und Werkzeuge zum wie Beispiel für das CMS WordPress häufig nur in englischer Sprache erhältlich sind. Dies passierte uns, als wir für einen Kunden ein passendes Theme gefunden hatten, welches ausschließlich in Englisch verfügbar bar. Daher mussten wir entsprechende Anpassungen selbst vornehmen. Dann gab es Plugins, welches in der Website-Bedienung ausschließlich das informelle „Du“ korrekt wiedergaben. So etwas geht natürlich überhaupt nicht, wenn man es mit Geschäftskundschaft zu tun hat.

Etwas schwieriger war es in einem anderen Fall, in welchem eine Kundin mit ihrer Galerie-Website auch internationales Publikum ansprechen wollte. Also mussten wir das entsprechende Übersetzungstool finden, welches mehrere Sprachen gleichzeitig erlaubt. Dazu legten wir gemeinsam fest, dass das britische Englisch gegenüber dem US-amerikanischen zu bevorzugen sein.

Genau für diese Zwecke ist die „Lokalisierung“ gut. In den folgenden Best-Practice Beispielen zeigen wir Ihnen, welche Möglichkeiten es bei der Sprachanpassung von WordPress Websites gibt. Und Sie erfahren, welche Werkzeuge Sie dafür einsetzen können.

Verschiedene Werkzeuge für verschiedene Ebenen der Lokalisierung

Zum besseren Verständnis trennen wir zunächst das WordPress CMS in die zwei bekannten Hauptebenen:

  • dem Frontend, also dem für alle sichtbaren Bereich der Webseite, und dem
  • Backend, der Einrichtungs- und Pflegeebene für Design, Funktionen und Inhalte.

Das Frontend (die Website) in deutscher Sprache einrichten

Da Sie das Frontend durch die Einrichtungsfunktionen von WordPress steuern können, ist es hier zunächst recht einfach, die richtige Sprache zu finden. Dabei setzen wir voraus, dass Sie wissen, ob Sie Ihre Zielgruppe „duzen“ oder „siezen“ können. Übrigens ist dies oft eine üble Falle, denn WordPress ist standardmäßig auf das „Du“ eingerichtet. Das stammt aus der hemdsärmeligen Anfangszeit der „Online-Szene“ Internets. Doch seitdem das Internet eine anerkannte Geschäftsanwendung ist, sagen Sie lieber „Sie“ zu Ihren Webseitenbesuchern.