Server-Pflege

Server-Pflege, Serverpflege

Sie ist so beliebt, wie ein Pickel im Gesicht: die Server-Pflege. Deshalb sind auch Sie keine Ausnahme, falls Sie das Thema bisher für unwichtig gehalten haben. Denn schließlich kostet es nur Geld. Doch was halten Sie davon, wenn Sie sich die interessante Situation eines IT-GAU ersparen? Vermeiden Sie die schlampige Serverführung und beugen Sie gezielt vor. Erfahren Sie, warum es sich lohnt, Ihrer Server so sorgfältig wie Ihre Büroräume zu behandeln. Denn schließlich lassen Sie diese auch nicht verdrecken, bis Sie nicht mehr treten können, sondern engagieren einen regelmäßigen Reinigungsservice.

Warum ist Server-Pflege wichtig?

Ein Server, egal ob Daten-, Mail- oder CRM-Server, unterliegt ständigen Veränderungen. Das kommt vom permanenten Datenzuwachs, denn schließlich arbeiten Sie täglich mit dem System. Aber auch die vielen Software-Updates sind Schuld daran, dass es nie einen festen Status geben wird. Das ist auch richtig so, schließlich ist Aktualität alles. Und Sie werden sicherlich zustimmen, dass der wichtigste betriebswirtschaftlich Faktor bei IT-Services lautet: gesicherte Geschäftsanwendungen.

1. Permanenter Datenzuwachs

Ihr Server lebt davon, dass sich sein Datenbestand ändert. Meistens wächst er, und das sekündlich. Denn neben den eigentlichen Nutzdaten wie Anwendungsdateien, Mails oder Webseiteninhalte kommen auch immer grösser werdende Logfiles dazu. Diese protokollieren jede Aktivität auf dem System, daher steigt auch der Speicherbedarf permanent. Das gilt insbesondere dann, wenn zum Beispiel Ihr Personal gerne mal Import-Dateien oder von Hand angelegte Backups einfach da liegen lässt, wo die Daten gerade zufällig gelandet sind. Regelmäßiges Aufräumen und Wegschmeissen wäre also ratsam, damit die „Kiste“ nicht zu lahm wird. Oder einfach überquillt.

2. Akutelle Software-Stände

Server-Software (z.B. Apache, Sendmail, Samba, Exchange, GroupOffice etc.) müssen Sie aktuell halten, da die Hersteller regelmäßig Fehler bereinigen. Es ist einfach eine Frage der Sicherheit und Stabilität. Und oft enthalten diese Updates auch Verbesserungen und Erweiterungen, auf die Sie schon lange gewartet haben.

Auch sogenannte Security-Patches fallen in diese Kategorie der notwendigen Software-Aktualisierung. Meistens betreffen sie die Server-Betriebssysteme. Dazu gehören zum Beispiel Red Hat, CentOS, Debian oder Windows. Da sie den Kern Ihrer Server-Infrastruktur betreffen, wirken sich Nachlässigkeiten noch viel schlimmer aus, als bei den normalen Online-Anwendungen.