Die Ausschreibung mit den richtigen Messdaten gut vorbereiten

Server Leistungsdaten für die Ausschreibung durch Monitoring

Die richtigen Messdaten machen gutes Hosting einfacher!

Eine gute Ausschreibung fürs Serverhosting setzt Wissen über die Leistungsanforderungen einer Internetanwendung voraus. Dazu sollten Sie die Zusammenhänge zwischen Serverart, Speicherbedarf, CPU und RAM-Kapazitäten, Festplattensystem, Zugriffszahlen und anderen Daten kennen. Bei einem „Neubau“ helfen die Schätzungen oder Erfahrungswerte der betreuenden Agentur. Aber wenn ein Shop oder eine Website auf ein neues Serversystem zu einem anderen Anbieter umziehen soll, dann können Sie auf dem bestehenden System alle notwendigen Messdaten sammeln und allen an der Ausschreibung Beteiligten zur Verfügung stellen. Und so geht’s:

Verfahren zur Messdaten-Sammlung für Ihre Ausschreibung

Wenn Sie eine bestehende Website oder einen Online-Shop erneuern wollen, dann stehen Ihnen tatsächlich nützliche Erfahrungswerte aus dem bestehenden Betrieb zur Verfügung. Diese Daten braucht der Anbieter als Berechnungsgrundlage für ein solides Angebot.

Zugriffszahlen sind Standard in der Ausschreibung

Eine erste wichtige Quelle sollte Ihnen vertraut sein: die Besuchsstatistiken. Fragen Sie in Ihrer Agentur oder Marketingabteilung nach. Diese kennen die Zugriffszahlen auf Ihre Websites dank Website Analyse System. Idealer Weise sind diese Daten dort sogar über größere Zeiträume archiviert. Dem Angebotsersteller geben sie erste wichtige Hinweise, welche Performance der neue Server grundsätzlich aufbringen muss.

Technische Serverbetriebsdaten mit LINUX-Befehl ermitteln

Ein bisschen tiefer können Sie Informationen schürfen, wenn Ihr alter Server auf Linux-Basis läuft. Denn dieses Betriebssystem liefert mit dem Befehl „top“ ganz grundlegende Daten für die CPU- und RAM-Last. Das ist zwar etwas „händisch“ und muss der Admin erledigen, aber es ist besser als nichts. Voraussetzung ist hier, dass Ihre Anwendung auf einem eigenen, gerne auch virtualisierten Server läuft, anstatt auf einem „Web-Package“. Dann kann ein Fachkundiger an die Analyse des Ist-Zustandes gehen und sogar den Speicherbedarf recht genau einschätzen.

Aber natürlich gibt es hier auch externe Lösungen, die Ihnen wichtige Daten für Ihre Ausschreibung liefern. Wir stellen Ihnen hier ein Methode vor, die wir bei einigen Umzügen als Planungshilfe und Erfolgskontrolle erfolgreich eingesetzt haben. Der vermeintliche Geheimtipp heißt: externes, qualifiziertes Monitoring.

Leistungsdaten über ein externes Monitoring sammeln

Bei der BB-ONE.net greifen wir für unsere Kunden auf Daten aus dem qualifizerten Monitoring zurück. Wenn der Kunde zu uns wechseln will, dann installieren wir auf dem laufenden Server den SNMP-Dienst. Danach monitoren wir über einen Zeitraum von vier Wochen die wichtigsten Betriebsparameter wie Speichernutzung, RAM-Nutzung, CPU-Nutzung, Bandbreiten etc. Dies wird in unserem Monitoring-System gespeichert und zeigt somit die Ressourcen-Nutzung über einen längeren Zeitraum auf. Dabei werden natürlich auch Engpässe auf dem bestehenden System gut sichtbar. Aber es hilft uns auch bei der Planung der zukünftigen Ressourcen.