Ein guter Zeitpunkt für die CMS-Pflege

CMS-Pflege als konsequenter Standard

Seit 12 Monaten leben und arbeiten wir mehr oder weniger permanent in einer Art Ausnahmezustand. Da werden wir auf vielen Ebenen nachlässig, zum Beispiel auch bei der standardmäßigen CMS-Pflege. Dabei kann es leicht passieren, dass wir wesentliche Routinearbeiten wie Software-Updates, SEO-Tuning, Weiterentwicklungen und technisch aktuelle Absicherung unserer Websites und Onlineshops vergessen. Oder einfach unvernünftiger Weise mal weit nach hinten schieben. Wenn Ihnen dann nicht eine beauftragte Agentur mahnend zur Seite steht, vergeht eine Menge Zeit, in der Ihr Wettbewerb an Ihnen vorbeizieht oder Sie leicht ins Visier von Hackern geraten. Beides hat in jedem Fall unangenehme Konsequenzen.

Warum Hacker veraltete CMS-Software lieben

Sobald neue CMS-Versionen oder dazugehörige Plugins/Extensions veröffentlicht sind, stürzen sich Cyberkriminelle darauf und untersuchen diese auf Schwachstellen. Das heißt, eigentlich suchen sie ganz gezielt Sicherheitslücken. Da gibt es einige Klassiker, aber deren genaue Erläuterung würde hier den Rahmen sprengen. Wichtiger ist, dass je länger eine Software auf dem Markt ist, umso mehr Zeit haben die „bösen“ Jungs (und Mädels), sich ekelige Sachen auszudenken. Da sich Alter und Version einer  CMS-Software problemlos „von aussen“ feststellen lassen, lädt eine veraltete Version also geradezu zum Angriff ein. Ein aktueller Softwarestand hingegen, der auch sicherheitstechnisch „TOP“ ist, schreckt eher ab. Deshalb gibt es bei der CMS-Pflege Arbeiten, die regelmäßig erfolgen müssen. Dazu gehören Updates ALLER Software-Komponenten auf aktuelle Versionen, SEO-Anpassungen, gültige Zertifikate und vieles andere mehr. Es gibt geeignete Zusatz-Tools, die hier bei der Sicherung und Optimierung helfen.

CMS-Pflege ist nichts für Überflieger

Dieser Artikel ist nichts für Leser, die lieber alles „überfliegen“, aber nicht wirklich in eine Thematik einsteigen möchten. Die richtigen Rahmenbedingungen für den Online-Betrieb zu schaffen, ist Unternehmerpflicht. Und da es kaum noch Websites oder Shops gibt, die ohne CMS auskommen und damit ein sehr komplexes Arbeitsgebiet darstellen, sollten Sie tiefer einsteigen. Denn nur so können Sie die richtigen Entscheidungen treffen und sichere Vorgaben zur CMS-Pflege formulieren.