Cookies sind lecker – Cookie Banner nerven!

Hier hilft es jedoch, wenn man Werkzeuge und Verfahren einsetzt, die eine gesetzeskonforme Anwendung möglich machen. Wer zum Beispiel mit WordPress oder Typo3 arbeitet, hat es leicht. Denn hier gibt es den beliebten WebSite-Analyzer Matomo (ehemals Piwik). Dieser ermöglicht den gesetzeskonformen Einsatz, wenn Sie die dafür notwendigen Vorbereitungen getroffen. Interessant ist hier nämlich, dass man dieses Werkzeug ohne die Nutzung von Cookies einsetzen kann. Zwar erkennt das System dann keine wiederkehrenden Besucher, aber einfache und trotzdem aussagefähige Statistiken sind möglich. Und damit sind viele Probleme bereits beseitigt.

Die Kür mit Cookie Banner

Man kann den Websitebesuchern durchaus spannende Anreize liefern, den Cookie Banner interessant zu finden. Denn er darf durchaus kurzweilig und unterhaltsam sein, und hier haben wir sowohl sprachlichen als auch optischen Gestaltungsspielraum. Es dreht es sich hier um folgende Fragestellungen:

  1. Wie gross und wo wird der Cookie-Banner angezeigt? Wie ist er gestaltet?
  2. Sind die Texte einfach zu verstehen und „freundlich“ formuliert? Wie viele Entscheidungen sind nötig?
  3. Kann der Cookie-Banner einfach umgangen werden? Oder wird die Nutzung der WebSite durch den Banner blockiert?

Übrigens kann man die User auch dazu bewegen, mehr Cookies zu erlauben, wenn sie einen persönlichen Mehrwert darin erkennen. Doch egal, welchen Weg Sie als Websitebetreiber einschlagen, Sie sollten sich mit dem Cookie Banner Mühe geben.

Weitere Tipps und Infos

Zu jedem Thema gibt oder gab es bereits Untersuchungen oder Studien. So auch zum Thema „Cookie-Consent“-Gestaltung. Übereinstimmend waren Position und Nudging im Sinne von Beeinflussung durch Farbgebung oder andere Manipulationsformen massgeblich für die Akzeptanz von Cookies. Dieser Satz ist zwar extrem verkürzend, aber dennoch erschütternd aussagekräftig.