Newsletterversand per „BCC“-Verteiler

Newsletterversand über BCC-Verteiler birgt Risiken

Zu Risiken und Nebenwirkungen von BCC-Verteilern im Newsletterversand …

… fragen Sie Ihren gesunden Menschen- und Sachverstand.

Neulich berichtete einer unserer Geschäftspartner fassungslos von einer Äußerung seines Kunden, den er unter anderem bei Online- und Social Media Kampagnen begleitet. Es ging um die Frage, wie ein Newsletter mit einer wichtigen Veranstaltungsinformation an ca. 300 Neukundenkontakte versendet werden sollte. Die lapidare Antwort: „Das mache ich wie immer über Outlook mit einer Verteilerliste im BCC mit meiner E-Mailadresse.“ Auf Nachfrage unseres Geschäftspartners, ob man sich über die Risiken dieser Vorgehensweise bewußt wäre, hieß es: „Bis jetzt ist nie etwas passiert…“. Nun ja, vielleicht Glück gehabt – oder vielleicht auch nicht, denn mit dieser Methode treten die Probleme zunächst unbemerkt und versteckt auf, bevor sie sich sichtbar auswirken.

Panikmache oder echtes Risiko?

In manchen Situationen erscheinen „BCC“-Mailverteiler als schnelle und gute Lösung, zum Beispiel wenn sich alle Adressaten persönlich zwar kennen, weil sie mit ihnen gemeinsam in einem Verein, Team oder einer kleineren Organisation arbeiten, aber vielleicht nicht unbedingt ihre E-Mailadressen für alle sichtbar haben wollen. Denn „BCC“ steht für „Blind Carbon Copy“, also eine Kopie an einen für Dritte nicht sichtbaren bzw. unbekannten Empfänger – in Anlehnung an die gute alte analoge Zeit, als man Kopien bzw. Durchschriften noch mit Kohlepapier anfertigte – in überschaubarem Rahmen für sehr kleine Verteiler eine gerade noch vertretbare Methode, auch wenn BCC eigentlich für einen anderen Anwendungsfall gedacht ist. Doch sobald es sich um einen Massenversand an Geschäftspartner, Interessenten, Privatkunden oder Mitglieder größerer Organisationen handelt, sollten Sie von der Nutzung eines „BCC“-Verteilers Abstand nehmen, denn er birgt ernst zu nehmende Risiken.

Risiko 1: „BCC“-Mails laufen Gefahr, im Spam-Ordner zu landen.

Vielleicht ist es Ihnen egal, wenn Ihr E-Mailprovider Ihnen den Mailservice sperrt oder den Vertrag nach Ihrer Enttarnung als vermeindlicher Spammer kündigt, weil Sie auf die professionelle und regelmäßige Nutzung Ihre E-Mailadresse ohnehin nicht angewiesen sind. Oder es ist Ihnen nicht bewusst, dass „BCC“-Verteilerlisten genau darauf hinführen, dass sich Ihre Kommunikations- und Geschäftspartner an eine neue Mailadresse gewöhnen müssen.