Cloud – zu Risiken und Nebenwirkungen …

Cloud-Risiken minimieren durch digitale Souveränität

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Sie kennen sicher den Textbeginn: “Die besten Geschichten schreibt das Leben selbst“. Viele hören das nicht gerne, insbesondere nicht Autoren, Journalisten oder Schriftsteller. Und dennoch ist es manchmal genau so, vor allem wie im Fall dieses Beitrags, in welchem ich über „Cloud Risiken“ berichte. Doch ich sollte vielleicht von vorne beginnen. Denn ich bin sicher, dass auch Sie hinterher meine Einleitung teilweise oder ganz bestätigen werden. Also: wir beschäftigen uns ja unter anderem stark mit diesen beiden Themen:

Digitale Souveränität und Datensicherung bzw. Backup

Beide gehören zu meinen persönlichen Lieblingsthemen. Als wir neulich über der Newsletter- und Webcast-Themenplanung für das zweite Quartal 2022 brüteten, versuchte ich, mal wieder etwas über „Digitale Souveränität“ bzw. Unabhängigkeit generell im Kontext von Geschäftsentwicklung unterzubringen. Als Aufhänger wollte ich die unglaubliche deutsche Naivität im Umgang mit Gas- und Erdöl-Versorgung in den letzten 20 Jahren benutzen. Letztlich haben wir auf diesen Einstieg verzichtet und einen anderen gewählt. Oder genauer: Diesen Einstieg haben wir uns von der aktuellen Nachrichtenlage vorschlagen lassen. Letztlich haben wir unsere Gedanken im Schlagwort „Cloud Risiken“ zusammengefasst.

Die „Vorrede“

Nun komme ich zu meinem Thema, sogar ohne jeden weiteren Umweg. Und das geht so: Seit dem 5. April 2022 sind die weit verbreiteten Organisations-Tools des Anbieters „A“, die Softwares „J“, „C“ und einige weitere in ihrer Cloud-Version nicht mehr erreichbar. Diesen Beitrag habe ich am 13.04.2022 verfasst und dabei bewusst auf die konkrete Benennung der Beteiligten verzichtet. Der Anbieter hatte bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung das Ausfall-Problem immer noch nicht im Griff.

Wichtig zu wissen

Diese Werkzeuge gehören zu den verbreitetsten ihrer Art in einem typisch „kritischen Geschäftsprozess“. Denn sie werden häufig im Umfeld von Entwicklung, auch Software-Entwicklung eingesetzt. „J“ ist ein Ticketsystem, „C“ ist eine Wiki-Lösung. Nun sind beide nicht irgendwelche Software, die halt für längere Zeit nicht erreichbar sind. Mit den beiden Softwares werden ganze Unternehmen aller Grössenordnungen zentral verwaltet. Ohne diese sind viele Unternehmen nicht in der Lage, ihre Prozesse zu verwalten. Man kann durchaus sagen, dass Software- oder Entwicklungs- oder andere prozessorientierte Firmen bei Ausfall solch zentraler Werkzeuge arbeitsunfähig sind.

Zum Kern über den Zusammenhang von „digitaler Souveränität“, „Backup“, „Datensicherung“ und „Cloud Risiken“

Soweit zur Vorrede. Kommen wir zum „Eingemachten“. Was hat das alles zu tun mit „Digitaler Souveränität“ oder dem Unterschied zwischen „Backup“ und „Datensicherung“? Fangen wir an mit dem ersten Thema, denn es ist von grundlegender Bedeutung für die planmässige Erreichung von Unternehmenszielen.

Digitale Souveränität

Als Unternehmer möchte ich, dass das Unternehmen auf die von mir geplante Art und Weise funktioniert. Das lässt sich umso besser realisieren, als die strategischen Entscheidungen IM Unternehmen fallen. Je mehr diese Fähigkeit verloren geht, desto mehr wird mir auch die Entwicklungsmöglichkeit aus der Hand genommen.